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STROHFASER-EINBLASDÄMMUNG

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Strohfaser-Einblasdämmung ist ein idealer Dämmstoff: Es wächst auf dem Feld und bleibt nach der Ernte als Abfallprodukt übrig. Stroh kann in seiner natürlichen Form zu Dämmung verarbeitet werden. Es ist unbehandelt und verfügt über natürliche brandhemmende Eigenschaften. Es verbindet eine ökologischste Art zu dämmen und die natürlichste Art zu wohnen.

Häufige Fragen über Stroh-Einblasdämmung:

Wie steht es um das Brandverhalten von FIBRAECO?

Ausführliche Brandversuche haben gezeigt, dass FIBRAECO tendenziell weniger brandgefährlich einzustufen ist als vergleichbare organische oder petrochemische Produkte: der hohe Mineral- und Silikatgehalt von Weizenstroh, welches zu FIBRAECO verarbeitet wird, erschwert den Branddurchgang, ebenso wie die Bildung einer schützenden Kohleschicht, welche das darunter liegende Stroh wirksam vor der Hitze des Feuers isoliert und schützt so die Struktur des Gebäudes. Ebenso glimmt Stroh nur kurz nach, weshalb keine Glutnester entstehen und der Brand leichter löschbar ist.

 

Baue ich mir eine Futterkrippe für Insekten und Nager?

Nein. Stroh ist, durch den hohen Mineral- und Silikatgehalt, nur sehr schwer verdaulich und bildet so keine Lebensgrundlage für die meisten Lebewesen auf dieser Erde. Ausgenommen davon sind: Meerschweinchen, Pferde und Kühe. Durch die hohe Verdichtung von FIBRAECO graben sich potentielle Mitbewohner lieber ihre Gänge in Polystyrol oder ähnliche, leicht zu durchdringende und wärmende Materialien.

 

Kann die Dämmung zu schimmeln anfangen?

Jedes organische Material kann von Schimmel befallen und zersetzt werden. Der Schimmel ist einfach eine mächtige und erfolgreiche Lebensform und ein echter Kosmopolit. Und genau dagegen hat Weizenstroh von Natur aus einen sehr erfolgreichen Schutz: es reichert Mineralien, Silikate und Pektine in seiner Halmstruktur an und wird so schwer zugänglich für Schimmelsporen. Dennoch muss konstruktiv sichergestellt sein, dass keine hohe, dauerhafte Feuchte auf das Stroh einwirkt, was aber für jede Art von Dämmstoff gilt. FIBRAECO hat die Eigenschaft, Feuchte durch seine Kapillare (die ehemaligen „Bewässerungsleitungen“ des Strohhalms) in einen trockeneren Bereich zu leiten. In einer Hauswand ist dies, für gewöhnlich, die Innenseite des Gebäudes. Es findet so eine Rückfeuchtung der Räume statt, wodurch sich das Wohnklima im Sommer wie im Winter in einem behaglichen Bereich bewegt.

 

Ist FIBRAECO auch regional verfügbar?

Aktuell wird FIBRAECO außschließlich in Niederösterreich produziert, es laufen jedoch Gespräche über Anlagen in mehreren anderen europäischen Ländern. Auf internationaler Ebene führen wir Gespräche mit potentiellen Partnern aus Deutschland, Kanada, den Niederlanden, Schottland, Italien, USA und Russland. Das Investitionsvolumen für eine Produktionspartnerschaft mit FIBRAECO bewegt sich im unteren fünfstelligen Bereich und ist schon für Unternehmen mittlerer Größe interessant.

 

Wie und wo kann FIBRAECO bezogen werden?

Auf unserer Partnerseite finden Sie Partner aus Ihrer Region. Regionaliät, vernetztes Denken und Handeln bildet das Fundament unserer Unternehmensphilosophie. > Partner

Kann ich FIBRAECO selbst verarbeiten?

Unser Stroh wird durch zertifizierte Unternehmen mit einer marktüblichen Einblasmaschine in das Gebäude eingeblasen. Die Zertifizierung des Einbläsers ist gemäß der ETA notwendig, damit der Baustoff seine Zulassung behält und man sich im Haftungsfall darauf berufen kann.

 

Für welche Bauteile eignet sich FIBRAECO?

FIBRAECO ist für Dach, Außenwände und Decken zugelassen und darf in Österreich in einem geprüfen Wandaufbau bis in Gebäudeklasse 5 eingesetzt werden. Wir erarbeiten gerne mit Ihren Planern zusammen individuelle Lösungen und können mittlerweile auf einen großen Lösungspool zurückgreifen.

 

Kann FIBRAECO wiederverwendet werden?

FIBRAECO wird nichts hinzugefügt und kann deshalb einfach abgesaugt und wiederverwendet werden. Sogar ein Wiederverkauf in ein anderes Bauvorhaben ist denkbar. FIBRAECO verrottet nicht und bleibt über Jahrhunderte stabil.